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Insel Juist



Juist – die zauberhafte Schöne im Nationalpark Wattenmeer


Willkommen auf Juist

Auf Juist hört man die Bran-dung des Meeres, die Schreie der Möwen, das Hufeisengeklap-per der Pferde und ab und zu einen der kleinen Flieger, die Juist von Norddeich aus anfliegen. Und man hört den Nordseewind, der kräftig in und  um die Ohren bläst.


Sonst ist es wunderbar still und ruhig, denn Autos gibt es nicht auf der Insel – aber halt, das stimmt nicht ganz: Ein Auto gibt es! Das kleine Elektroauto der Post für große Pakete. Auf Juist bewegt man sich zu Fuß, mit dem Fahrrad (ca. EUR 35 Leihgebühr für ein Fahrrad pro Woche) oder mit der Pferdekutsche vorwärts. Denn so wie in früheren Zeiten werden auch heute noch Menschen, Möbel und Lasten mit der Pferdekutsche befördert. Selbst große, schwere Lasten werden von Kaltblütern gezogen.

Donald und Pepsi

Anna, begeisterte Kutschfahrerin vom Inseltaxi Juist (Tel. 04935 664), erzählt, dass im Sommer bis zu 200 Kutschpferde auf der Insel im Einsatz sind, die von Mai bis Oktober draußen auf den Watt-wiesen sind. Die müssen sie sich nicht mit Schafen teilen, denn Schafe gibt es nicht hier auf den Wattwiesen. Im Winter kehrt etwa die Hälfte der Kutschpferde zurück aufs Festland und überwintert dort, um im nächsten Jahr wieder auf die Insel zurückzukehren.


Aber der Reiz der Insel liegt nicht nur darin, dass man sich zurückversetzt fühlt in eine andere Zeit. Die Hauptattraktion von Juist ist der traumhaft lange, breite und ganz feine Nordstrand, der durch hohe Dünen begrenzt wird. Hinter den Dünen liegen gut geschützt die Häuser der kleinen Stadt Juist, der Siedlung und dem Dorf Loog.

Strandhotel Kurhaus Juist und Wasserturm

Schon von weitem sieht man das elegante, altehrwürdige Kurhaus Juist, das seit einigen Jahren als stilvolles Strand-hotel genutzt wird. Doch ein Bauwerk steht über allen anderen auf Juist: Das Wahrzeichen der Insel, der „Doornkaatbuddel“. Machen Sie sich selbst ein Bild davon, ob der Wasserturm wirklich aussieht wie die „Buddel“ mit Schnaps, nach der er benannt wurde. Leider kann man ihn nicht erklimmen, um die Aussicht zu bewundern, aber ein paar Meter weiter auf der Aussichtsdüne ist die Aussicht genauso traumhaft.
Und wer dabei noch einen köstlichen Kaffee trinken möchte, kann das mit Traumblick auf Meer und Strand im Restaurant Hohe Düne (Tel. 04935 9210972) tun, das direkt an besagter liegt.

Der Westen der Insel


Im Westen der Insel kommt man an der gemüt-lichen Siedlung und dem kleinen Dörfchen Loog vorbei und stößt dann auf den Hammersee, den größten Süß-wassersee der Ostfriesischen Inseln. Hier tummeln sich zahlreiche Tiere und Vögel. Ein Spaziergang um den Hammersee lohnt sich auf jeden Fall.

Immer noch nicht müde vom vielen Laufen oder Radfahren? Ein Stück weiter am westlichen Ende der Düne erreicht man den Bill, ein Sandgebiet, und damit auch die Domäne Bill, die zum Verschnaufen einlädt bei einem leckeren Rosinenstuten (Tel. 04935 1212).


Juist ist mit einer Länge von ca. 17 km und nur 500 m Breite ganz entspannt zu erkunden. Und so kann man bei einem Urlaub und sei er noch so kurz, jede Ecke der Insel entdecken. Das Ostende der Insel ist der Kalfamer, weite Sandflächen, in denen Heerscharen von Vögeln brüten. In der Zeit vom 01. November bis 31. März kann man ohne Führung einen Rundwanderweg durch den Kalfamer gehen, in der übrigen Zeit geht das nur innerhalb einer Führung, damit die Vögel nicht gestört werden. Mit viel Glück sieht man auch Seehunde.

Noch mehr Infos gibt es auch unter:
http://www.juist.de/zauberinsel/reisefuehrer.html

Das Ostende der Insel aus der Luft

Wer statt mit der Fähre mit den kleinen Fliegern der FLN Frisia ankommt, landet auch auf der Ostseite der Insel. Leider dauert der Flug ab Norddeich nur fünf Minuten und ist damit viel zu kurz! Denn es ist wirklich ein einmaliges Erlebnis, die Insel aus der Luft zu sehen und dem Pilot beim Steuern der kleinen Maschine zu beobachten. Für Unersättliche gibt es auch Rundflüge um die Insel herum oder man plant die An- und Abreise mit der Juist-Verbundkarte: Hinreise mit dem Flugzeug, zurück mit der Fähre oder umgekehrt. www.reederei-frisia.de und www.fln-norddeich.de

Wer einmal auf Juist war, kommt immer wieder – ob mit der Fähre oder mit dem Flugzeug, denn die Insel verzaubert mit ihrer Ruhe und Natur. Vielleicht ist das der Grund, warum sie auch Töwerland, Zauberland, genannt wird. Finden Sie es heraus, erleben Sie Juist und übernachten Sie in einem der luxuriösen Ferienhäuser - in einer der Lieblingsbleiben.


Stand: November 2013
Autorin: Martina Domke